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Die EU führt neue digitale Vertragsstandards ein – Zertifizierte juristische Übersetzungen in allen Mitgliedstaaten erforderlich

Die Europäische Union hat offiziell ein neues Rahmenwerk für digitale Verträge und grenzüberschreitende elektronische Rechtsdokumente eingeführt, das juristisch wirksame digitale Verträge in der gesamten EU ermöglicht. Zugleich macht es zertifizierte juristische Übersetzungen verpflichtend, wenn solche Verträge in mehreren Mitgliedstaaten verwendet werden.

Diese Reform ist Teil der Modernisierungsstrategie für digitale Dienste und den Binnenmarkt, mit dem Ziel, Unternehmen, Anwaltskanzleien und öffentlichen Institutionen die Nutzung vollständig digitaler Verträge zu erleichtern – vorausgesetzt, sie erfüllen die neuen Übersetzungs- und Authentifizierungsstandards.


Was hat sich geändert?

Nach den neuen EU-Vorschriften:

  • Digitale Verträge (einschließlich kommerzieller Vereinbarungen, Arbeitsverträge, Immobiliengeschäfte, Compliance-Dokumente, Schiedsvereinbarungen und Finanzverträge) werden in allen EU-Mitgliedstaaten rechtlich anerkannt.

  • ✔ Wenn ein Vertrag in einem anderen EU-Land verwendet werden soll, muss er von einem zertifizierten juristischen Übersetzer in die Amtssprache dieses Landes übersetzt werden.

  • ✔ Verträge, die Regierungsstellen, Gerichte oder Steuerbehörden betreffen, erfordern – je nach Rechtsordnung – beeidigte oder notariell beglaubigte Übersetzungen.

  • AI- oder maschinell erstellte Übersetzungen werden nur akzeptiert, wenn sie menschlich nachbearbeitet und zertifiziert wurden (sog. MTPE – Post-Editing maschineller Übersetzungen).


Warum ist das wichtig für Unternehmen und Anwaltskanzleien?

Unternehmen und juristische Dienstleister, die in mehreren EU-Ländern tätig sind, stehen nun vor neuen Anforderungen, damit ihre Verträge:

• in mehreren Rechtsordnungen rechtlich gültig sind,
korrekt übersetzt werden, einschließlich der passenden juristischen Fachterminologie,
• durch Apostille, Notar oder qualifizierte elektronische Signaturen authentifiziert werden, wo dies erforderlich ist,
• und mit den EU-Standards wie DSGVO, eIDAS und digitalen Identitätsregelungen übereinstimmen.


Welche Dokumente erfordern zertifizierte juristische Übersetzungen?

Laut der neuen EU-Richtlinie gehören hierzu unter anderem:

  • Handels- und Gesellschaftsverträge

  • Arbeits- und Beschäftigungsverträge

  • Schieds- und Mediationsunterlagen

  • Immobilien- und Mietverträge

  • Lizenz- und IP-Verträge

  • Finanz- und Steuer-Compliance-Dokumente

  • Regulierungs- und Zertifizierungsunterlagen

  • Unterlagen zu Fusionen und Übernahmen

  • Vollmachten und notarielle Erklärungen


Wie unterstützt Kalite Legal bei der EU-Konformität?

Kalite Legal Translations bietet unter anderem:

  • Zertifizierte und beeidigte juristische Übersetzungen, die in allen EU-Mitgliedstaaten akzeptiert werden

  • Vertragsübersetzungen mit länder- und rechtsordnungsbezogener Terminologie

  • MTPE (Post-Editing maschineller Übersetzungen) durch juristische Fachübersetzer

  • Fern-Notarisierungs- und Apostille-Unterstützung

  • Einhaltung der EU-Standards wie eIDAS, DSGVO und Digital Identity

Wir arbeiten mit multinationalen Unternehmen, Anwaltskanzleien, Schiedsstellen und Regulierungsinstanzen zusammen, um sicherzustellen, dass Ihre digitalen Verträge rechtsverbindlich grenzüberschreitend durchsetzbar sind.


📩 Planen Sie, Ihre rechtlichen Verträge in mehreren EU-Ländern zu verwenden? Lassen Sie Ihre Dokumente von unseren juristischen Linguisten prüfen und zertifizieren, um vollständige EU-Konformität sicherzustellen.

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